Engima Arkadia


Siehst den Anfang, siehst das End,

Siehst den Kosmos, siehst die Welt.

Schau dir an, was dort vollbracht,

Mit Vorsicht, Sehnsucht und Bedacht.

 

Gedanken, die dein Tun bestreiten,

Idole, die die Masse leiten.

Das Ende, das vom Anfang liest,

Ein Buch, das sich ins Leben gießt.

 

Sprossen, Blüten, Blätter sprießen,

Suizid, Zerfall, sich selbst erschießen.

Wachsen, Gedeihen, Erhebung,

Leid, dann Trauer, Zerstörung.

 

Wir sehnen uns nach einer Welt,

Die jene Dinge sicher hält.

Die alles in sich selbst vereint,

Die böse Mächte stark verneint.

 

Doch ist der Mensch ein wildes Tier,

Rache, Wollust, Trieb und Gier.

Wir sehnen uns nach unsrem Glück,

Und wollen, können nicht zurück.

 

So lebt der Mensch im Zwiespalt,

Ohne jeglich’, festen Halt.

So liegt es nur noch an der Zeit,

Bis wir sind der Erd’ geweiht.  

21.2.07 20:50

bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


semir / Website (21.2.07 22:54)
c'est la vie...

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