Es bleibt.

Gedanken, die das Leben schreiben,

Für immer im Gedächtnis bleiben.

Sehnsucht, die vom Herz getragen,

In blubbernden Gedankenblasen.

 

Durchdringt die Wände, immer weiter,

Ein alter Mann von Stahl umschlungen.

Der schrille Ruf, der alten Geister,

Ist langsam in dem Raum verklungen.

 

Das Leben, das schon längst entschlief,

Der Alte liegt schwach und angekettet.

Sein Dasein in dem Rausch verwettet,

Der Tod tritt ein: abstrakt und schief.

 

So schließt der Kreis, was er verwehrt,

Die Leiche, die im Raum gesessen.

Von Maden und Getier zerfressen,

Womit er Speise für die Welt gebärt.

28.5.07 11:15

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